Tuesday, November 07, 2006

3. Aufgabe: Europabegriffe- und Vorstellungen


Europabegriffe und Europavorstellungen im 17. Jahrhundert

Sinn und Zweck dieser Hausübung war es anhand einer Checkliste, die Qualität der geschichtswissenschaftlichen Internetseite
www.univie.ac.at/igl.geschichte/europaquellen/ zu untersuchen.
Die Prüfungskriterien finden sich bei Henry J. Steffens, Mary Jane Dickerson, Wolfgang Schmale, Kurze wissenschaftliche Arbeiten schreiben. In: Wolfgang Schmale(Hrsg.), Schreib-Guide Geschichte. (Wien ²2006) S. 96-99.

Inhaltliche Kriterien

Die oben genannte Seite ist die Plattform eines von der Gerda Henkel-Stiftung (Düsseldorf) geförderten Projektes, das von unserem Lehrveranstaltungsleiter Prof. Dr. Schmale geleitet wird und sich zum Ziel gesetzt hat die Europabegriffe und Europavorstellungen des 17. Jahrhunderts zu erforschen. Als weitere Mitarbeiter des Projektes werden Mag. Felbinger, Mag. Köstlbauer und Mag. Wilckens genannt.
Oberstes Ziel des Projektes ist es neue Quellen zu erschließen und die gesammelten Erkenntnisse in einer Datenbank der Forschung zur Verfügung zu stellen.

Obwohl die Seite von einer privaten Stiftung finanziert wird, lässt sich eine deutliche personelle wie institutionelle Verknüpfung mit der Universität Wien erkennen, da sie als IGL-Seite abgerufen werden kann. In ihrem layout und von den Farben ist sie sehr schlicht gehalten, wohl um nüchterne Wissenschaftlichkeit zu betonen. Das zentrale Herzstück ist die Datenbank auf die man mit Hilfe von Schlagworten zugreifen kann.
Der internationale Charakter der Seite lässt sich nicht leugnen, zumal die Projektbeschreibung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch angeboten wird. Für die Datenbank selbst sind jedoch Deutschkenntnisse unbedingt erforderlich.

Die wissenschaftliche Zitierweise ist vorbildlich. Die Gestalter der Seite waren außerdem sehr darum bemüht eine Vernetzung mit anderen, in Umrissen dasselbe Thema behandelnden Webseiten herzustellen (vergl.
http://www.geschichte.uni-muenchen.de/gfnz/schulze/datenbank_autopsie.shtml).
Leider findet sich für die ab und zu auftretenden Fachtermini keine entsprechende Datenbank, die zu einer schnellen Klärung von Ungereimtheiten sicher von Vorteil wäre.

Als großes Manko empfinde ich das Fehlen von Bildern der Quellen aus dem 17. Jahrhundert, da Abbildungen sicher zu einem tieferen Verständnis des Themas beitragen.


Benutzerfreundlichkeit

Die Seite ist schlicht und einfach aufgebaut, was der Benutzerfreundlichkeit sehr zuträglich ist. Nicht ganz klar war mir allerdings die Anordnung der links zu den Quellen des 16. Jahrhunderts, die man in einer anderen Rubrik sicher besser unterbringen könnte.

Eine Druckfunktion ist meines Erachtens vollkommen unnötig, da sich mit der copy/paste- Funktion wunderbar alles in Word übertragen lässt.

Eine Rezension –etwa bei H-Soz-Kult- habe ich nicht finden können.

2 Comments:

Blogger Romberg said...

Ein Teil Ihres Textes ist abgeschnitten. Schicken Sie mir die gesamte Version via Mail und veröffentlichen Sie diese nochmals.

10:36 AM  
Blogger Romberg said...

Die Aufgabe wurde gut von Ihnen gelöst. Jedoch hinsichtlich des Fehlens von Bildern muss ich Sie korrigieren. Viele der Quellen sind mit einem "B" gekennzeichnet, dass auf die Digitalisierung der Quelle hinweist.

11:53 AM  

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